DWR-Kneipe

Darmstädter Waffenringskneipe im WS 13/14
Liebe Bundesbrüder,
am 11. April 2013 fanden sich zahlreiche Darmstädter Waffenbrüder zusammen, um die DWR-Kneipe des Wintersemesters 13/14 zu schlagen. Wie üblich fand diese auf dem Haus der DWR-Vorsitzenden statt, welches im vergangenen Wintersemester die B! Frisia war, die in den letzten Tagen der Semesterferien unter einem schnell ersichtlichen Problem litt. Um die letzten wahren Ferientage zwischen letzter Klausur und erster Vorlesung zu genießen, waren alle Friesenfüxe verreist und somit war die Zapfkraft der Gastgeber zu Beginn ganz von den Burschen abhängig. Um diese zu prüfen orderte unsere Germanendelegation, die aus den eben genannten Bedingungen leider sehr klein ausfiel, noch vor Kneipbeginn einige Gemäße, um mit diversen Waffenbrüdern anzustoßen. In Vorbereitung auf den Abend spähte unser einziger mitgebrachter Fux, Bdbr. Rösch, bereits die besten Lieferwege für gefüllte und leere Gläser aus, während unser noch mit frischem Burschungsglanz strahlender Bdbr. Büttner es genoss, endlich mit den Älteren einfach nur am Tisch im Friesengarten stehenbleiben zu können. Auch Bdbr. Drywa und ich hätten bei dem warmen Frühlingswetter die Kneipe am liebsten draußen geschlagen.
Doch bald wurden alle in den Kneipsaal geladen, um den Offiz mit dem Einzug der Chargierten zu beginnen, nach der Begrüßung durch den Präsiden auf einen würdigen Verlauf der Kneipe zu trinken und den ersten Cantus des Abends anzustimmen. Während des Gesangs ist dem Präsiden wohlmöglich bewusst geworden, dass er eine Waffenringskneipe leitete, denn mit Ende des Liedes änderte er seine Ansage und es wurde auf einen feucht-fröhlichen Verlauf der Kneipe getrunken. Erwartungsgemäß trat dieser auch ein, doch hätte dem Offiz meiner Ansicht nach etwas mehr Würde nicht geschadet. Einer der Hauptpunkte jeder Waffenringskneipe, die Ehrung der Paukanten des vergangenen Semesters, fiel mit nur einem allgemeinen Anstoßen recht knapp aus, was ich bedauerlich fand. Dennoch war es ein gut geordneter und spaßiger Offiz.
In der Pause stärkten sich alle mit einer äußerst schmackhaften Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch, welche genau das Richtige war, um übereifrige Waffenstudenten an der Theke zu bremsen, bevor die Kneipe wieder rief. Während in den letzten Semestern das Präsidium und somit symbolisch auch der Waffenringsvorsitz an die nächste Vorsitzende Verbindung übergeben wurde, überraschte diese Kneipe auch hier wieder, da der Inoffiz nicht von der B! Frankonia Heidelberg geleitet wurde, sondern von einer Mischung freiwilliger Waffenbrüder. Diese leisteten ganze Arbeit und von unserem Bund schaffte es nur die erfahrenere Hälfte bis ins Bierdorf, wie auch die gesamte Corona sich im Laufe des Inoffiz stark lichtete. Angesichts der vielen berauschten Köpfe, die sich gar nicht mehr an den Spaß erinnern, den alle an dem Abend hatten, fühlte ich mich relativ nüchtern, als ich auf dem Germanenhaus unseren jüngeren Bundesbrüdern Krüge mit Wasser für den folgenden Tag bereitstellte. Erst als die Nacht vorbei war, wurde mir bewusst, dass relativ nüchtern einem dehydrierten Kopf relativ egal ist.
Mit bundesbrüderlichem Gruße,
Thomas Abel  Z! (xx)